Bei einer bereits laufenden Kampagne oder einer Beanstandung sollte der tatsächliche Stand zuerst gesichert werden. Dazu gehören vollständige Screenshots der Suchergebnisse, Suchbegriff, Datum, Uhrzeit, Geräteansicht, Standort oder Spracheinstellung, sichtbare Anzeige, Zielseite und alle Weiterleitungen. Ein einzelner Ausschnitt ohne Suchkontext kann den Gesamteindruck verfälschen.
Auf Seiten des Werbenden sind zusätzlich Keyword Liste, Match Type, negative Keywords, Ausspielungsprotokolle, Anzeigenhistorie, Freigaben und Vorgaben der Agentur wichtig. Wird eine fremde Marke nur durch eine dynamische Funktion in den Text übernommen, muss diese technische Ursache ebenso dokumentiert werden wie die dadurch tatsächlich erschienene Anzeige.
Die Selbstprüfung für Werbeaussagen hilft, Werbewortlaut, Zielgruppe und Nachweise zu strukturieren. Sie ersetzt keine Beurteilung einer fremden Marke, verhindert aber, dass Suchanzeige, Landingpage und Freigabeakte auseinanderfallen.