Vor der Freigabe sollte die Vertriebsakte die Rolle jeder Preisangabe erklären. Sie sollte zwischen Einkaufspreis, empfohlener Endkundenpreisangabe, zulässiger Höchstgrenze, Werbekostenzuschuss und tatsächlichem Wiederverkaufspreis unterscheiden. Jede Angabe braucht einen klaren Adressaten und eine nachvollziehbare Funktion.
Prüfen Sie Vertrag, Anlagen, Preislisten, Portalregeln, Bonusmodelle, Lieferbedingungen, Verkaufsziele und interne Schulungsunterlagen gemeinsam. Halten Sie außerdem fest, ob Händler eigene Preise anzeigen, Rabatte gewähren und Kampagnen selbst gestalten können. Ein Freigabeprotokoll sollte die geprüfte Version und den Zeitpunkt nennen.
Wenn ein Händler abweicht, sollte die Reaktion sachlich dokumentiert werden. Vermeiden Sie automatische Eskalationen, die allein an einen niedrigeren Preis anknüpfen, solange die rechtliche Grundlage nicht geklärt ist. Eine Anpassung der Prozesse muss von der Sicherung der bisherigen Unterlagen getrennt bleiben.