Für die Prüfung sollten Unternehmen die finale Werbefassung, alle Varianten, den Ausspielungsort, die Reichweite und die Zielgruppe sichern. Dazu kommen Produktkategorie, Markenbezug, Händlerstatus, Verkaufsbefugnis, Preisangaben, Gratis- oder Rabattmechanik und der geplante Zeitraum.
Bei Fachhandelswerbung gehören außerdem die konkrete Verkaufsstelle und die Warnhinweisfassung in die Akte. Bei Sponsoring sind Vertrag, Gegenleistung, Veranstaltungsplan, Medienkanäle und Freigaben zu ergänzen. Bei einer Gratisaktion müssen Alter, Marke, erstmaliges Inverkehrbringen und der Sechsmonatszeitraum nachvollziehbar sein.
Bleibt offen, ob die Ausnahme greift, sollte die konkrete Fassung vor der Veröffentlichung geprüft werden. Eine allgemeine Beschreibung des Vorhabens reicht dafür selten aus. Entscheidend ist der tatsächliche Text, das Bild, der Kanal und die geplante Absatzwirkung.