Notieren Sie zunächst, wer den Besuch angekündigt oder begonnen hat. Halten Sie Name, Unternehmen, Ausweisangaben, Produkt, Angebot und den Beginn des Gesprächs fest, soweit diese Informationen bekannt sind. Entscheidend ist danach der genaue Wortlaut Ihrer Reaktion. „Bitte gehen Sie jetzt“ oder „Kommen Sie nicht wieder“ beschreibt eine andere Tatsachenbasis als ein bloßes Gesprächsende.
Für die zeitliche Einordnung helfen Uhrzeit, Dauer, anwesende Personen und eine unmittelbare Gesprächsnotiz. Zeugen sollten den Ablauf aus ihrer eigenen Wahrnehmung beschreiben. Nachrichten, Prospekte, Bestellunterlagen und Visitenkarten gehören gemeinsam mit der Notiz in die Beweissicherung.
Bewahren Sie Originale unverändert auf. Ein nachträglich erstelltes Gedächtnisprotokoll kann den Ablauf ordnen, ersetzt aber keine vorhandenen Nachrichten oder Unterlagen. Der Werbeaussagen Selbstcheck hilft, Produktversprechen und Nachweise getrennt zu erfassen. Für Ziffer 25 müssen Sie zusätzlich das Verhalten an der Haustür und in der Wohnung festhalten.